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In der Nähe von Denizli liegen die 300 m breiten Kalksteinterassen von Pamukkale (türk. für Baumwollschlößchen). Dort tritt aus einer Quelle 36° C heißes, stark kalk- und kohlensäurehaltiges Wasser aus. Während das Wasser in die etwa 100m tiefer liegende Ebene fließt, fällt der Kalk aus und bildet unzählige übereinanderliegende Becken.
Das Quellwasser wird jetzt kanalisiert und abwechselnd über bestimmten Bereichen abgelassen. Deshalb sind jetzt teilweise auch leere Becken zu sehen.
Schon in der Antike kamen die Menschen nach Hierapolis, um in den heißen Quellen zu baden. Das heutige Stadtbild von Hierapolis stammt aus römischer Zeit. Beeindruckend ist das Theater mit seinen 50 Sitzreihen und 100 m Frontlänge. Die Bühnenwand war ursprünglich 4 m hoch.
Die Arkadenstraße wird abgeschlossen von dem gut erhaltenen Domitiantor. Durch dieses kommt man zu der Nekropole von Hierapolis. Mit 1 km Länge und 1200 Gräbern ist sie einer der größten und besterhaltensten Friedhöfe der Antike. Manche der Gräber sehen wie Häuser aus, andere wie Sarkhopage.
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